ACIR-Messung
Die ACIR-Messung (Alternating Current Internal Resistance) ist ein Prüfverfahren zur Bestimmung des Wechselstrom-Innenwiderstands von Batteriezellen, Batteriemodulen oder Energiespeichersystemen.
Dabei wird ein Wechselstromsignal angelegt, um den Innenwiderstand der Zelle zu ermitteln. Der Messwert wird in der Regel in Milliohm (mΩ) angegeben und dient zur Bewertung von Zellqualität, Leistungsfähigkeit und Alterungszustand.
In der Prüftechnik sind eine stabile Kontaktierung, geringe Übergangswiderstände und reproduzierbare Messbedingungen entscheidend, da bereits kleine Kontaktabweichungen das Messergebnis beeinflussen können.
FAQ
Sie wird eingesetzt, um Qualität, Leistungsfähigkeit und Zustand von Batteriezellen zu bewerten, beispielsweise in Entwicklung, Produktion und Qualitätssicherung.
Da sehr kleine Widerstände gemessen werden, können instabile Kontakte oder erhöhte Übergangswiderstände das Messergebnis verfälschen.
ACIR beschreibt den Innenwiderstand bei Wechselstromanregung, während DCIR den Innenwiderstand bei Gleichstrombelastung bewertet. Beide Verfahren liefern unterschiedliche Aussagen über das elektrische Verhalten einer Batterie.
Noch weitere Fragen?
Egal, ob Fragen, Anregungen oder Wünsche: Wir sind da, um zu beraten und zu unterstützen.