Kontamination
Eine Kontamination bezeichnet die Verunreinigung von Oberflächen durch Fremdstoffe wie Staub, Fett, Öle, Fingerabdrücke, Schmierfilme, Lötpasten, Klebstoffe, Flussmittelrückstände oder Oxidation. Im Leiterplattentest betrifft sie vor allem Prüf- und Lötpunkte, Kontaktstellen sowie die Kontaktspitze von Kontaktstiften.
Eine Kontamination kann die elektrische Kontaktierung erschweren, weil sie die leitfähige Oberfläche verdeckt oder an der Kontaktspitze haften bleibt. Dadurch können erhöhte Übergangswiderstände, instabile Messergebnisse oder kontaktbedingte Fehlprüfungen entstehen.
Für zuverlässige Prüfprozesse müssen Kontaktstifte solche Verunreinigungen sicher durchdringen oder ableiten können. Geeignete Kopfformen, widerstandsfähige Beschichtungen und eine passende Federvorspannung unterstützen eine stabile Kontaktierung auch bei anspruchsvollen Oberflächenbedingungen.
FAQ
Typische Ursachen sind Staub, Fett, Fingerabdrücke, Öle, Schmierfilme, Lötpasten, Klebstoffe, Flussmittelrückstände oder Oxidation.
Geeignete Kopfformen, widerstandsfähige Beschichtungen und eine passende Federvorspannung helfen, Verunreinigungen zu durchdringen und die Kontaktqualität zu stabilisieren.
Verunreinigungen können an der Kontaktspitze haften bleiben, die Kontaktfläche verdecken und den Übergangswiderstand erhöhen.
Weitere Begriffe
Noch weitere Fragen?
Egal, ob Fragen, Anregungen oder Wünsche: Wir sind da, um zu beraten und zu unterstützen.