Flussmittelrückstand
Ein Flussmittelrückstand ist ein Rückstand aus dem Lötprozess, der auf Leiterplatten, Lötpunkten oder Kontaktstellen verbleiben kann. Er entsteht durch eingesetzte Flussmittel und kann je nach Lötverfahren, Material und Reinigungsprozess unterschiedlich stark ausgeprägt sein.
Im Leiterplattentest kann ein Flussmittelrückstand die elektrische Kontaktierung erschweren. Er kann sich auf der Oberfläche der Kontaktstelle ablagern, die Kontaktspitze belasten und zu erhöhten Übergangswiderständen oder instabilen Messergebnissen führen.
Besonders bei bleifreien Lötprozessen können Flussmittelrückstände hartnäckiger sein und höhere Anforderungen an Kontaktstifte, Kopfformen, Beschichtungen und Federvorspannung stellen. Eine geeignete Kontaktierungslösung hilft dabei, Rückstände zu durchdringen und eine zuverlässige elektrische Verbindung herzustellen.
FAQ
Ein Flussmittelrückstand ist ein Rückstand von Flussmittel, der nach dem Löten auf Leiterplatten, Lötpunkten oder Kontaktstellen verbleiben kann.
Ein Flussmittelrückstand kann die Kontaktspitze verschmutzen, mechanisch belasten und die zuverlässige Kontaktierung über viele Prüfzyklen erschweren.
Bei bleifreien Lötprozessen können härtere Rückstände und stärkere Oxidschichten entstehen, die von Kontaktstiften sicher durchdrungen werden müssen.
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